Volles Haus beim Weißwurstfrühschoppen und der Kandidatenvorstellung der ÜWG Berger Winkel zur Kommunalwahl 2026

Mit großem Zuspruch eröffnete die Überparteiliche Wählergemeinschaft Berger Winkel (ÜWG) am 18. Januar 2026 offiziell ihren Kommunalwahlkampf. Ca. 100 Bürgerinnen und Bürger folgten der Einladung ins Mehrzweckgebäude Berg, das zum musikalisch begleiteten Weißwurstfrühschoppen komplett gefüllt war. Die Veranstaltung bot Raum für Information, Austausch und persönliche Gespräche in angenehmer Atmosphäre.

Begrüßt wurden die Gäste vom ÜWG-Vorsitzenden Thomas Behr sowie Bürgermeisterkandidaten Sebastian Kant, die gemeinsam den Ablauf der Veranstaltung vorstellten. Beim anschließenden Weißwurstfrühstück nutzten viele Besucherinnen und Besucher die Gelegenheit zum ungezwungenen Austausch. Die Gemeinderatskandidatinnen und -kandidaten der ÜWG bedienten die Gäste persönlich und kamen frühzeitig mit den Anwesenden ins Gespräch.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Rede von Bürgermeisterkandidat Sebastian Kant, der sich ausführlich vorstellte und seine Motivation für die Kandidatur erläuterte. Der 34-jährige Gottsmannsgrüner ist im Berger Winkel aufgewachsen und seit jeher eng mit der Gemeinde verbunden. Nach Schulzeit und Zivildienst im Berger Bauhof absolvierte er ein betriebswirtschaftliches Studium mit Schwerpunkt Logistik. Beruflich sammelte er umfassende Erfahrung im Qualitäts- und Fuhrparkmanagement und ist heute Geschäftsführer der Logistik Agentur Oberfranken. Ehrenamtlich engagiert sich Kant als stellv. Feuerwehrkommandant, ist Feldgeschworener und seit drei Jahren Mitglied des Gemeinderates.

In seiner Rede machte Kant deutlich, dass er das Bürgermeisteramt nicht als Machtposition, sondern als verantwortungsvolle Gestaltungsaufgabe versteht. Ein Bürgermeister sei nicht nur Verwalter, sondern müsse die Gemeinde aktiv und gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern weiterentwickeln. Zentrale Leitlinien seines politischen Handelns sind Offenheit, Ehrlichkeit und ein konstruktives Miteinander. Entscheidungen sollen transparent getroffen werden, der Dialog mit der Bevölkerung gestärkt und Vertrauen nachhaltig aufgebaut werden.

Als konkrete Ansätze nannte Kant unter anderem eine regelmäßige Bürgersprechstunde, eine offenere Informationspolitik sowie zusätzliche Informationsangebote für die Bevölkerung, etwa in Form eines Bürgerbriefs. Eine offene und ansprechbare Verwaltung, insbesondere auch eine offene Rathaustür, sind für ihn wesentlicher Bestandteil einer bürgernahen Kommunalpolitik.

Inhaltlich setzte Kant weitere Schwerpunkte bei der Stärkung des Ehrenamts und der Vereinsarbeit, die er als Rückgrat des gesellschaftlichen Lebens im Berger Winkel bezeichnete. Geplant sind unter anderem eine jährliche Ehrenamtsveranstaltung sowie regelmäßige Treffen der Vereinsvorstände, um Austausch, Zusammenarbeit und Terminabstimmung zu fördern.

Mit Blick auf die zukünftige Entwicklung der Gemeinde sprach Kant offen die angespannte finanzielle Situation an. Umso wichtiger ist ein verantwortungsvoller und sensibler Umgang mit den vorhandenen Mitteln, die zielgerichtet eingesetzt werden müssen. Investitionen sollten nachhaltig, gut abgewogen und auch im Hinblick auf Pflichtaufgaben der Gemeinde konzentriert sein. Als zentrale Handlungsfelder nannte Kant die Sicherung der Trinkwasser- und Abwasserinfrastruktur, den Erhalt des Schulstandorts in Zusammenarbeit mit der Freien Montessori-Volksschule, den Fortbestand des Jakobus-Kindertagesstätte, Investitionen in Straßen- und Breitbandversorgung sowie eine nachhaltige Gewerbeentwicklung. Ziel sei es, die Gemeinde langfristig handlungsfähig und lebenswert für alle Generationen zu halten.

Abschließend hob Kant die besondere Bedeutung des Zusammenhalts in einer Gemeinde mit knapp 2.000 Einwohnern hervor. Er kündigte an, als überparteilicher, bürgernaher Bürgermeister für alle Bürgerinnen und Bürger da sein zu wollen – im Rathaus ebenso wie im persönlichen Gespräch vor Ort. Er beendete seine Rede mit den Worten „Für unseren Berger Winkel. Für unsere Heimat. Für unsere gemeinsame Zukunft. OFFEN | EHRLICH | MITEINANDER“

Im Anschluss an die Rede sprach Hans-Martin Grötsch, Generalsekretär der Freien Wähler in Bayern. Er unterstrich die Bedeutung einer offenen und vertrauensvollen Zusammenarbeit auf kommunaler Ebene und zeigte sich überzeugt, dass Sebastian Kant dies in der Lage ist umzusetzen.  Mit seinem Besuch betonte Grötsch zugleich die landesweite Vernetzung und Unterstützung der Freien Wähler Bayern mit der ÜWG Berger Winkel. Bereits seit der Amtszeit von Altbürgermeister Rödel gibt es eine enge, freundschaftliche Verbindung zwischen Grötsch und der ÜWG Berger Winkel. Diese soll auch in Zukunft weiter bestehen und Grötsch sprach seine volle Unterstützung aus.

Im letzten Teil der Veranstaltung wurden die Gemeinderatskandidatinnen und -kandidaten der ÜWG Berger Winkel sowohl persönlich als auch im Rahmen einer Präsentation vorgestellt. Anschließend standen Bürgermeisterkandidat Sebastian Kant und das gesamte Kandidatenteam für Fragen, Gespräche und einen direkten Austausch mit den Besucherinnen und Besuchern zur Verfügung. 
Am Ende danke Sebastian Kant allen anwesenden Gästen und Unterstützern für ihr Kommen und warb für ihre Stimmen für Ihn und die ÜWG Berger Winkel.

In den kommenden Wochen wird die ÜWG Berger Winkel ihre Kandidatinnen und Kandidaten in den Ortsteilen der Gemeinde vorstellen. Geplant sind Besuche am 24. Januar 2026 in Untertiefengrün, Tiefengrün, Schnarchenreuth, Bug, Bruck und Gottsmannsgrün sowie am 31. Januar 2026 in Sachsenvorwerk, Moos, Rudolphstein, Eisenbühl, Hadermannsgrün und Rothleiten. Die ÜWG lädt alle Bürgerinnen und Bürger herzlich ein, die Gelegenheit zum persönlichen Kennenlernen und zum Austausch zu nutzen.

 

Hier der Link zum Facebook Bericht von Hans-Martin Grötsch:
Facebook