ÜWG Berger Winkel nominiert Kandidaten für die Kommunalwahl 2026 

Am 9. Dezember traf sich die Überparteiliche Wählergemeinschaft Berger Winkel (ÜWG) im Gasthaus zum Gupfen in Eisenbühl zur Nominierungsversammlung für die Kommunalwahl 2026. Vorstand Thomas Behr begrüßte die Anwesenden und zeigte sich erfreut darüber, nun die Kandidatinnen und Kandidaten für die Gemeinderatswahl sowie den Bürgermeisterkandidaten vorstellen zu können. 

Zur Freude der ÜWG erklärte sich Sebastian Kant bereit, als Bürgermeisterkandidat anzutreten. Gemeinsam mit den Kandidatinnen und Kandidaten für den Gemeinderat wurde er von der Versammlung offiziell nominiert. 

In seiner Vorstellungsrede stellte Sebastian Kant seine zentralen Leitlinien vor: Offenheit, Vertrauen, Miteinander. Offenheit habe er in den vergangenen zwei Jahren zunehmend vermisst – sowohl in den Diskussionen innerhalb des Gemeinderates als auch im Austausch mit der Bevölkerung. „Das muss sich in Zukunft grundlegend ändern“, betonte Kant. Er stellte klar, dass er einer Gewerbeentwicklung im Berger Winkel positiv gegenüberstehe, da diese wichtig und notwendig sei. Kritisch sehe er jedoch die Informationspolitik und die Vorgehensweisen gegenüber Teilen des Gemeinderates sowie der Bürgerinnen und Bürger. „Hier braucht es deutlich mehr Offenheit“, so Kant. 

Der Bürgermeisterkandidat sprach sich für mehr öffentliche Tagesordnungspunkte in den Gemeinderatssitzungen sowie für einen besseren Informationsfluss gegenüber der Bevölkerung aus. Vertrauen müsse zurückgewonnen werden, Partei- oder Einzelinteressen dürfen nicht über dem Wohl der Gemeinde stehen. „Wenn wir die Bürger mit Offenheit und Vertrauen erreichen, entsteht auch der nötige Zusammenhalt. Gerade bei nur noch knapp 2.000 Einwohnern ist dieser besonders wichtig“, erklärte Kant. 

Ein besonderes Augenmerk legte er auf das Ehrenamt. Die Dorfgemeinschaften und Vereine im Berger Winkel stellen in vielfältiger Weise ein beeindruckendes Angebot für Jung und Alt auf die Beine. Dieses gelte es nicht nur zu erhalten, sondern gezielt zu fördern und über Parteigrenzen hinweg zu stärken. „Am Ende profitieren wir alle davon!“ 

Mit Blick auf die Zukunft sieht der 34-Jährige zahlreiche Herausforderungen für die Gemeinde. Dazu zählen unter anderem die Sicherstellung der Wasser- und Abwasserversorgung, der Erhalt des Schulstandortes sowie der Kindertagesstätte. „Es gilt, mehr miteinander, statt übereinander zu reden. Wir brauchen kurze Dienstwege, ein offenes Ohr und Entscheidungen gemeinsam mit den Bürgern“, betonte er. In den vergangenen Jahren sei in der Gemeinde viel geschaffen worden – dies sei jedoch stets das Ergebnis einer Zusammenarbeit von Gemeinderat und Verwaltung. 

Sebastian Kant studierte Betriebswirtschaftslehre mit dem Schwerpunkt Logistik an der Hochschule Hof und sammelte anschließend berufliche Erfahrungen in zwei Speditionen in den Bereichen Qualitäts- und Fuhrparkmanagement. Seit einem Jahr ist er Geschäftsführer der Logistik Agentur Oberfranken. Darüber hinaus engagiert er sich ehrenamtlich als stellvertretender Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Gottsmannsgrün sowie als Feldgeschworener. Seit drei Jahren ist Kant Mitglied des Gemeinderates für die ÜWG, wo er sich mit fachlicher Kompetenz und kritischen Fragen einbringt. 

Seine berufliche Qualifikation, sein ehrenamtliches Engagement sowie seine enge Verbundenheit mit dem Berger Winkel bilden eine hervorragende Grundlage für seine Bewerbung um das Amt des Bürgermeisters und für eine zukunftsorientierte Entwicklung der Gemeinde. 

Im Anschluss an den offiziellen Teil der Versammlung klang der Abend in geselliger Runde aus. Dabei wurden viele Themen angesprochen und vertieft diskutiert. Mit großer Motivation, starkem Zusammenhalt und dem gemeinsamen Ziel eines konstruktiven Miteinanders starten die Kandidatinnen und Kandidaten der ÜWG nun in die Vorbereitungen auf die Kommunalwahl. 

Als erster größerer Termin wurde bereits der 18. Januar 2026 angekündigt. An diesem Tag lädt die ÜWG Berger Winkel zu einer Kandidatenvorstellung mit Weißwurstfrühstück in das Mehrzweckgebäude in Berg ein. Nähere Informationen werden rechtzeitig folgen.  

1. Sebastian Kant 
2. Thomas Behr 
3. Carolin Langheinrich 
4. Volker Ebert 
5. Manuel Schaller 
6. Markus Schiller 
7. Andreas Hahn 
8. Michael Eimert 
9. Sylvia Funk-Frinzel 
10. Michael Reißmann 
11. Hannes Ebert 
12. Stephanie Eimert 
13. Lukas Grosch 
14. Ulrich Kant 

Werner Streitberger (1. Ersatzkandidat) 
Roland Hahn (2. Ersatzkandidat)